Malte Josh Wagenbach : Wegbereiter

3 Überzeugungen, die dich daran hindern könnten, die richtigen Kunden zu gewinnen

Du wusstest nicht, ob du dazu bereit bist, aber du hast den Sprung gemacht, hast die Arbeit gemacht und jetzt ist es geschafft …

Du hast endlich dieses erstaunliche Programm oder Produkt geschaffen, von dem Du schon immer geträumt hast. Du hast jetzt die Möglichkeit und Macht, dein Wissen mit der Welt zu teilen.
Du hast jede Menge Zeit und Mühen investiert, und du weißt das dein Produkt wirklich etwas bewegen kann. Es kann anderen dabei helfen besser ihren Alltag zu leben und es bringt Veränderungen in ihr Leben.
Das einzige Problem? Deine Anmeldezahlen sind ziemlich deprimierend und du hast keine Ahnung was du falsch gemacht hast. Du erzählst deine Geschichten bringst den Mehrwert deines Unternehmens hervor, aber nichts passiert. Kein einziger Kunde.
Du fühlst dich schlecht und bist enttäuscht. Du möchtest aufhören? Mach das nicht.
Der Verkauf von einem High End Produkt unterscheiden sich nicht wesentlich von dem Verkauf von anderen Produkten. Der Prozess (Marketing + Sales) ist nahezu identisch. Der Unterschied ist vielmehr in deinem Kopf, als in der Welt in der du lebst.

Zu Beginn musst du selbst davon überzeugt sein, dass du 100 Kunden bedienen kannst. Hier fängt es an. Es ist wichtig, dass du das richtige Mind Set entwickelst. Das ist ein kritischer Punkt, denn viele Unternehmer haben nicht dieses Mindset. Sie sind da irgendwie reingerutscht, und es benötigt Zeit dieses zu entwickeln, um die nächste Stufe zu erreichen. 
Das kostet Zeit, Mühen und Geld.

Nachdem ich diesen Prozess nun unzählige Male in Unternehmen erlebt habe, habe ich mittlerweile ein gutes Gefühl für das Thema. Ich habe 3 Kriterien, die wichtig für den Erfolg deines Produktes sind.

Gefährliches Mindset #1: Verrückte Vorstellungen

Dieser Glaube ist besonders gefährlich, weil er oft mit Ehrgeiz verwechselt wird. Ich sagte es ist gut ein Mindset zu haben, in dem man groß denkt. Aber man muss hier sehr realistisch bleiben. Aber es ist manchmal der einfachste Weg sich zu demotivieren. Das gleiche zählt auch für deine Kunden, die zu hohe Erwartungen haben und zu wenig investieren möchten um erfolgreicher zu sein. Das führt häufig eher zu einem negativen Ergebnis. Wenn du zum Beispiel 20 neue Kunden haben möchtest, aber sich keiner anmeldet bist du einfach unzufrieden. Ich habe hierfür eine einfache Regel: Je teurer das Endprodukt (verglichen zum Markt) je geringer sind die Anzahl an Interessenten. Ganz easy, oder?
Dabei spielt es keine Rolle, ob du der beste Trainer in der Welt bist oder gerade erst begonnen hast. Es hat nichts mit deiner Fähigkeit als Coach oder Unternehmer zu tun, es hat etwas mit dem menschlichen Verstand zu tun.
Teure oder High end Produkte sprechen in der Regel nur eine kleine Zahl an Menschen an. Und das ist es auch was du tun solltest. Das heißt nämlich du kannst jeden Kunden individuell ansprechen. Jeder Kunde sollte die Aufmerksamkeit bekommen, die er verdient. Also wenn es ein erster Produkt Launch für dich war. Lasse dich von den Zahlen nicht verleiten und fokussiere dich auf deine Kunden und den Mehrwert, dem du jeden individuell geben kannst. Passe also deine Erwartungen an und warte.

Gefährliches Mindset #2: Es dreht sich alles um mich

Egal wie du es verdrehst, du kannst es nicht vermeiden…
Wenn du etwas verkaufen möchtest, musst du die Bedeutung von “Nein” neu definieren. Viele Unternehmer nehmen ein nein zu persönlich, überlegen ständig woran es liegen könnte und verlieren die Perspektive. Das “nein” hatte nichts mit deinen Fähigkeiten als Coach oder Unternehmer zu tun. Falls du das denkst, läufst du in eine Einbahnstraße aus der du nicht mehr so schnell herauskommst. Du wirst daran Scheitern und dich in Selbstzweifel ertränken.
Bei dem Nein geht es nicht um dich, der Kunde lehnt nicht dich ab. Es gibt zahlreiche Gründe warum ein Kunde “nein” einem Produkt wie deinem sagt. Vielleicht kann er es sich gerade nicht leisten, keine Zeit er macht einfach so weiter. Die Liste ist endlos.

Eine bessere Art mit der Situation umzugehen ist folgende. Übrigens ganz egal in welcher Branche du bist. Denke daran, das der Kunde JETZT dein Produkt noch nicht kaufen möchte. 
Aber er vielleicht Interesse in der Zukunft hat. Das wird dir dabei helfen, langfristig zu denken und zu planen. Was kannst du machen, um den Kunden nun in der Zukunft zu gewinnen.
Ich werfe hier nur mal den Begriff der Customer Journey rein. Also sei ein erfolgreicher Coach und gehe zur nächsten besten Möglichkeit.

Gefährliches Mindset #3: Verkaufen ist schmierig

Wenn du glaubst, verkaufen ist schmierig. Dann wirst du definitiv untergehen. Das klingt hart, aber ist mein totaler ernst. Denn du musst dich als Person immer verkaufen und du musst deine Produkte verkaufen.
Verkaufen ist nichts schlechtes oder schmieriges. Nicht wenn du mit Integrität und Ehrlichkeit verkaufst. Du bist von deinem Produkt überzeugt? Du kennst das Potential deines Programms und weißt welche Veränderungen es bei anderen hat? 
Dann ist verkaufen, doch eher ein Prozess der Liebe zu deinem Produkt. Du erhöhst damit die Emotionen zu deinem Produkt, du sorgst für ein besseres Kundenerlebnis und noch viel wichtiger, du hilfst anderen dabei ihre Träume zu verwirklichen. Unterschätze das niemals.
Du hast die Kraft andere Menschen zu verändern. So wie ich es liebe anderen Unternehmern und Unternehmen zu helfen. Ist es deine Gabe anderen auf diesem Weg zu begleiten.
Also denke beim Sales nicht daran, etwas schlechtes zu verkaufen, sondern gehe mit deiner Emotion und Liebe an den Prozess. Du hast das Produkt geschaffen – um Leben zu verändern, Glaubenssätze zu lösen, Blockaden zu durchbrechen und Zweigel zu lösen.

Wenn du dich von diesen drei Glaubenssätzen trennst, wirst du merken wie sich deine Programme und Produkte mit der Zeit mehr und mehr verkaufen. Du wirst selbst merken wie du deine Selbstzweifel löst und nach vorne blickst. So findest du wieder Perspektive in deinem Leben und Spaß daran auch andere hierbei zu unterstützen.


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